Chiasamen-Pudding Tropicana

Ich bekenne mich schuldig! Sobald mich in der Arbeit das Nachmittagstief einholt, greife ich meistens nach einem Schokoriegel oder anderem Süßkram. „So nicht“ – dachte ich mir vor Kurzem und ließ mich von einem Artikel über das Superfood Chiasamen inspirieren. Seitdem sind Schoki und Co mal vom Arbeitsplatz verbannt (Rückkehr jedoch nicht ausgeschlossen). 

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Chiasamen sind richtige Wunderwuzzis. Als ich das erste Mal einen Artikel über die Eigenschaften der kleinen Samenkörner lies, musste ich gleich nachgoogeln, ob die Behauptungen aus dem Artikel der Wahrheit entsprechen. Und tatsächlich: Man sollte darin fast schon baden, so toll wirken sich Chiasamen auf unseren Körper aus Fangen wir mal damit an, dass sie überaus reich an Antioxidantien, Proteinen, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen sind. Darüber hinaus gibt’s auch endlich eine Alternative zu Lachs oder Fischölkapseln, wenn man Omega-3 tanken will. Denn Chiasamen haben den höchsten Omega-3-Gehalt überhaupt, 10 Mal mehr als Lachs! Bereits die Maya nutzten Chiasamen als Grundnahrungs- und Heilmittel. Neben den oben genannten reichhaltigen Inhaltsstoffen, vermindert der Konsum der Samen ebenfalls das Risiko eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts und reguliert den Blutzuckerspiegel.  Auch als Mittel gegen Sodbrennen, Reizdarm, Arthrose und vielen anderen Beschwerden können sie kleinen braunen Körner helfen. Nicht umsonst erhalten Chiasamen heutzutage das Label „Superfood“. Wenn  die Maya das mal gewusst hätten…


ZUTATEN für 1 Person
  • 125 l Kokosmilch
  • 2 Esslöffel Chiasamen
  • ca.  4 Esslöffel Kokosflocken
  • 1/2 Mango
  • 2 Scheiben Dosenananas o. eine handvoll frische Ananasbrocken
  • 1/2 Teelöffel brauner Zucker
  • Mark einer Vanilleschote

Zubereitungszeit: 25min
Ruhezeit: mind. 1 h, idealerweise 6-8h


ZUBEREITUNG

Das Wichtigste zuerst: Chiasamen sind geruchs- und geschmacksneutral, sie lassen sich also so gut wie überall einarbeiten. Man sollte nicht mehr als 15 Gramm pro Tag zu sich nehmen, sie Amis sind da lockerer und legen den Tageshöchswert mit 50 Gramm fest. Wir halten uns aber mal an die europäische Regel.

Schüttet die Kokosmilch in eine kleine Schüssel und süßt diese mit einem halben Teelöffel braunen Zucker und dem Mark einer Vanilleschote. Sollte man auf Industriellen Zucker verzichten wollen, wäre Kokosblütenzucker oder Stevia eine Alternative. Alles gut vermischen und dann die Chiasamen unterrühren. Diese Mischung muss nun eine Viertelstunde lang ziehen – währenddessen immer wieder umrühren. Das ist notwendig, damit sich keine Klümpchen bilden. Nach den 15 Minuten könnt ihr die Chiasamen/Milch-Mischung in ein Einmachglas umfüllen und ab damit in den Kühlschrank. Dort muss der Pudding für mindestens eine Stunde fest werden. Ich würde euch aber dringend empfehlen den Pudding am Abend für den nächsten Tag vorzubereiten. Er schmeckt um Welten besser, wenn er die ganze Nacht durchziehen konnte und die Konsistenz ähnelt dann auch stärker dem klassischen Milchpudding. Außerdem werden die Samen – je länger sie quellen können – immer weicher und dadurch auch angenehmer zu essen. 

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Sobald der Pudding im Kühlschrank ist, könnt ihr das Mango-Ananas-Mousse zubereiten. Dafür einfach das Fruchtfleisch einer halben Mango und zwei klein gestückelte Ananas-Scheiben aus der Dose (oder eine handvoll Ananasbrocken) mit einem Stabmixer pürieren. Mir ist diese Mischung süß genug und ich verzichte auf zusätzliche Süßungsmittel. Das Mousse kommt dann über Nacht ebenfalls in den Kühlschrank. Wer in der Früh allerdings putzmunter ist und reichlich Zeit hat (gibt’s so jemanden überhaupt?!), der kann das Mousse selbstverständlich auch frisch zubereiten! 

Foto 1Am nächsten Tag in der Früh – meistens noch mit leicht verschlafenem Blick – nehme ich das Einmachglas mit dem Chiasamen-Pudding aus dem Kühlschrank. Es sollte nun eine schöne gelartige Konsistenz angenommen haben. Damit das Mousse und der Pudding nicht ineinander verrinnen, nehme ich einige Esslöffel voller Kokosflocken und erstelle damit eine trockene „Sicherungs“schicht auf dem Pudding. Zu guter letzt rühre ich mein Mousse nochmals kräftig durch und gebe die Ananas-Mango-Mischung als Topping aud den Kokosflockenboden. Einmachglas zu, aber damit in die Tasche und schon gibt’s ein leckeres Frühstück in der Arbeit. 

Das Tolle an diesem Rezept ist, dass man es ganz nach Belieben abwandeln kann. Ihr mögt lieber Vollmilch? Kein Problem! Auch Halbfett-Milch oder Sojamilch funktionieren super für den Pudding. Süßen könnt ihr mit weißem Zucker, braunem Zucker, Stevia, Kokosblütenzucker – feel free! Und das Topping kann nach Lust und Laune angepasst werden. Ich möchte bald eine Variante mit Zimt und Apfelmousse ausprobieren, damit das Ganze eine winterliche Note bekommt.

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CHIASAMEN-PUDDING TROPICANA

Zutaten für 1 Person

  • 125ml Kokosmilch
  • 2 Esslöffel Chiasamen
  • ca.  4 Esslöffel Kokosflocken
  • 1/2 Mango
  • 2 Scheiben Dosenananas o. eine handvoll frische Ananasbrocken
  • 1/2 Teelöffel brauner Zucker
  • Mark einer Vanilleschote

Zubereitungszeit: 25min
Ruhezeit: mind. 1h, idealerweise 6-8h

Zubereitung
  1. Milch mit Zucker und dem Mark einer Vanilleschote süßen, Chiasamen hinzufügen. 
  2. Die Mischung eine Viertelstunde lang stehen lassen und dazwischen immer wieder umrühren. Nach den 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Dort muss der Pudding mindestens eine Stunde, idealerweise 6 – 8 Stunden kühlen. 
  3. Das Fruchtfleisch der Mango und die Ananas mit einem Stabmixer pürieren, bis ein Mousse entsteht. 
  4. Eine feine Schicht aus Kokosflocken auf den Pudding streuen, darüber dann das Mousse. 

Verfasst von

TWO FRIENDS EXPLORING THE WORLD OF FOOD.

4 Kommentare zu „Chiasamen-Pudding Tropicana

    1. Ja, dieses Buch habe ich damals in der Therme verschlungen!! 🙂 Kannst du mir noch ein anderes von ihr empfehlen?
      Und DANKE für das megaschöne Kompliment! Wir freuen uns!
      GlG Danuta

      1. Ich habe alle von ihr gelesen und mir haben auch alle gefallen 🙂 mir gefällt dieses „genre“ generell sehr gut, daher habe ich auch viele Bücher dieser Art von diversen anderen autorinnen 🙂

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