Monday Smoothie: dmBio Try-Out*

Ich bin ein bekennender Smoothie-Fan und sobald ein neues kleines Fläschchen im Supermarkt-Regal aufpoppt, kauf ich es auch schon und probiere drauf los. Dadurch habe ich im Laufe der Jahre einige Lieblinge entdeckt (und auch einige Nieten). Als dmBio uns seine drei neuen Smoothies zum Probieren geschickt hat, war das definitiv ein #HappyMoment! Aber ob die Smoothies überzeugen konnten?! Bitte einfach weiterlesen…

Natürlich ist ein selbstgemachter Smoothie immer zu bevorzugen – man weiß was drin ist, man kann die Zutaten an den eigenen Geschmack anpassen, usw. – aber manchmal muss es einfach schnell gehen und da sind fertige Smoothies eine Riesen-Erleichterung. Wichtig ist mir hierbei immer der Blick auf die Zutatenliste, sonst nimmt man versehentlich reinen Zucker oder ein Potpourri an künstlichen Zusatzstoffen zu sich. 

Doch alles auf Anfang. Was können die dmBio-Smoothies? 

Die Smoothies der Eigenmarke dmBio gibt es in drei Geschmacksrichtungen für je EUR 2,25. DM kennt anscheinend seine Zielgruppe, denn die Smoothies wurden auf die herzigen Namen „Softie“, „Hipster“ und „Darling“ getauft. Sie alle sind in einer hübschen, grünen Glasflasche erhältlich. Das verdient schon mal einen großen Pluspunkt meinerseits, da man die Flaschen recyclen, oder auch wiederverwenden kann.

Ein Blick auf das Etikett verrät – hier ist alles vegan und frei von Zusatzstoffen! Die Produkte stammen aus biologischer Landwirtschaft, wurden in Deutschland hergestellt und haben das Bio-Zertifikat nach EG-Öko-Verordnung. Die 250 ml sind nach dem Öffnen innerhalb von 5 Tagen aufzubrauchen. 

Zeit sich die drei Frischlinge im Detail anzuschauen: 

Darling

Darling_Nahaufnahme

  • Was ist drin: 43,7% Apfelsaft, 30% Rote-Beete-Saft, 9,3% Himbeersaft, Bananenmark, Aroniasaft, 2,9% Cranberrysaft, Mangomark, Drachenfruchtpüree
  • Was ist GANZ genau drin: 0,2g Fett, 12g Kohlenhydrate (davon 12g Zucker), 0,50g Ballaststoffe, 0,2g Eiweiß, 0g Salz
  • Was muss ich tun um die Kalorien zu verbrennen: 127 kcal verlangen nach einer halben Stunde Rasen mähen. 

Darling_Above

Mein Fazit: Darling ist mein absoluter Favorit, denn ich liebe Rote-Rüben-Saft! Bereits beim ersten „Schnüffler“ erkennt man eindeutig, dass das blutrote Knollengemüse hier den Ton angibt. Und tatsächlich schmeckt der Smoothie frisch und süßlich/herb. Vollmundig im Geschmack, mit leichten Aromen von Apfel und Himbeeren im Abgang. Auch die Konsistenz ist perfekt – nicht zu dickflüssig oder zu wässrig. PS. Die satte Farbe und samtige Konsistenz wären eine Idee für Halloween ;D

Points, please: Volle 5 Smoothieflaschen für diesen leckeren Drink! 5/5

Hipster

Hipster_Nahaufnahme

  • Was ist drin: 38,3% Gurkensaft, 29,9% Apfelmark, 10% Fenchelsaft, 10% Grünkohl, 10% Spinat, Zitronensaft, Salz, 0,1% Matcha-Tee, Pfeffer
  • Was ist GANZ genau drin: 0,2g Fett, 6g Kohlenhydrate (davon 5,5g Zucker), 1g Ballaststoffe, 0,2g Eiweiß, 0,50g Salz
  • Was muss ich tun um die Kalorien zu verbrennen: Rein mit dem Geschirr in die Spüle. Eine halbe Stunde Abwaschen wird die 70 kcal locker verbrennen. 

Hipster_Above

Mein Fazit: Ich muss sagen, mit „Hipster“ habe ich mir von allen drei Smoothies am schwersten getan. Obwohl ich ihn aufgrund des lässigen Namens wirklich lieben wollte! Allerdings favorisiere ich normalerweise Obst-Smoothies, da ich von Natur aus eine Süße bin. Grüne Smoothies haben es bei mir besonders schwer, da sie immer einen erdigen Beigeschmack haben, der durch diverse Gemüsesorten noch verstärkt wird. Leider habe ich zusätzlich ein kindheitliches Fencheltrauma und dieser ist geschmacklich äußerst dominant. Wer aber ein Fan von Green Smoothies ist – try it! Für Anfänger auf dem Gebiet der grünen Superdrinks würde ich diesen Smoothie allerdings nicht empfehlen.

Hipster kann übrigens getrost als Ersatz für ein Mittagessen oder einen Snack getrunken werden, da Salz & Pfeffer dem Smoothie eine leicht würzige Note verleihen – gemeinsam mit der Gurke, ergibt das einen kleinen Essiggurkerl-Flashback. 😉

Points, please: Eine supergesunde & sicherlich anspruchsvolle Smoothieflasche für Mutige! 1/5

Softie

Softie_Above

  • Was ist drin? 60,8% Apfelsaft, 12,5% Grünkohl, 12,5% Spinat, 10,4% Ananassaft, 2,5% Aloe Vera-Saft, 0,8% Weizengrassaft, 0,4% Chlorella
  • Was ist GANZ genau drin: 0,2g Fett, 9,5g Kohlenhydrate (davon 9,0g Zucker), 1g Ballaststoffe, 02,g Eiweiß, 0g Salz
  • Was muss ich tun um die Kalorien zu verbrennen: Für die 105 kcal steht eine halbe Stunde Fenster putzen am Programm.

Softie_Nahaufnahme

Mein Fazit: Softie war da schon wieder mehr nach meinem Geschmack, da es sich um einen Fruchtsmoothie handelt. Apfel und Ananas geben Softie eine leicht fruchtige Note, wobei der Grünkohl auch hier ganz klar geschmacklich durchkommt. Etwas mehr Obst hätte ich persönlich leckerer gefunden, aber Softie ist ein guter Einstieg in die Green Smoothie-Welt. Aloe Vera, Weizengras und Chlorella (= eine Algen-Art) geben dem Smoothie einen spannenden Geschmack und sorgen für die tiefdunkle Farbe. Bei der Blindverkostung hatten wir gröbste Schwierigkeiten diese drei nährstoff- und vitaminreichen Power-Zutaten zu erkennen. Ein spannender Smoothie, der vor allem im Abgang überzeugt. 

Points, please: Drei fruchtig-herbe Smoothieflaschen für diesen Smoothie mit Powerstoffen. 3/5

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c/o DM – Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine werbliche Kooperation. DM stellte uns für diesen Produkttest freundlicherweise Produktproben zur Verfügung. 

 

10 thoughts on “Monday Smoothie: dmBio Try-Out*

  1. Liebste Danuta, Ich habe gestern den „Hipster“ Smoothie gekauft. „Essiggurkerl Flashback“ trifft es da ganz gut. Ich fürchte, ich bin nun mittel bis schwer traumatisiert… Hätte ich dich nur auf dich gehört!
    Mit Senf und Agavendicksaft gemischt ergab der „Smoothie“ allerdings noch ein echt leckeres Dressing.
    Vielleicht sollte man mal anregen, den Hipster ins Oliven- und Gurken Regal zu verräumen.
    Das nächste mal versuche ich dann lieber mit everybody’s Darling.
    Toller Testbericht und die Fotos sind richtig HipChick, wie aus nem Hochglanzmagazin.
    Liebe Grüße, Jenny

    1. Hallo Jenny!

      Hui – gleich den „Hipster“ zu Beginn? Mutig, mutig!!! ;D Ja, ich finde, dass die Smoothies generell eher in die pikante, als in die süße Richtung abgebogen sind, das muss man mögen. Allerdings auch mal eine lässige Idee nicht den 100.000 Bananen-Kokos-Smoothie anzubieten, sondern ungewöhnlichere Kompositionen.

      Die Idee mit dem Dressing finde ich klasse – das kann ich mir gut vorstellen. Meine Mama meinte ja, dass sie Darling mit einem Schuss Vodka verfeinern würde ;D Der Fantasie sind also keine Grenzen gesetzt.

      Und DANKE für deinen total lieben Kommentar! Freut mich wirklich, dass dir der Artikel und auch die Fotos gefallen haben! 🙂 Da hat es sich doch ausgezahlt bei gefühlten 50°C in der Mittagssonne zu schwitzen 🙂

      Alles Liebe, Danuta

      1. Sehr kreativ deine Mama! 😀 Eine Green Mary, bei gefühlten 50°C bestimmt sehr erfrischend. 😉
        Das mit den ungewöhnlichen Kreationen sehe ich genau so, doch die war jetzt mal ein bisschen zu ungewöhnlich. Für meinen Geschmack. Aber gut es gibt ja noch die anderen.. – Und Bitte, sehr gern! Ich bin großer Recipetten Fan. 😉

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