¡Hola! México Paprika

Schatz wollte etwas mit Quinoa. Na gut, Herausforderungen nehme ich gerne an, dachte ich mir damals und holte mir sogleich Hilfe bei Dr. Google. Denn Quinoa brachte mir vorerst nur schlaflose Nächte. Aber kein Problem – einige Stunden Recherche später fand ich genug Inspiration für dieses Rezept. Und wisst ihr was? Es war so gut, dass es seitdem öfter am Speiseplan steht! 

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ZUTATEN für 4-6 Personen

Paprika:

  • 10-12 Paprika
  • 2 Tassen Quinoa
  • 850g Kidneybohnen (Abtropfgewicht)
  • 6-8 Jungzwiebeln
  • 500g Cheddar
  • 1/2 Liter Suppe
  • 2 Teelöffel Knoblauchpulver
  • 1 Teelöffel Cayennepfeffer
  • 1/2 Teelöffel Chilipulver
  • 2 Teelöffel Cumin/Kreuzkümmel
  • 2 Teelöffel Salz
  • 20g frischer Koriander

Sauce:

  • 1 Becher Sauerrahm
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Teelöffel Knoblauchpulver
  • Salz & Pfeffer

Vorbereitungszeit: 40min
Backzeit: 40min
Dauer: 1h 20min


ZUBEREITUNG

Quinoa ist mittlerweile fast schon zum fixen Bestandteil der österreichischen Küchenschränke geworden und klingt nur mehr halb so exotisch als wie ich das erste Mal damit in Berührung gekommen bin. Dieses Gericht war quasi meine Premiere und erfreut sich bei unseren vegetarischen Nachbarn besonderer Beliebtheit. Daher ihr Lieben – euer Wunsch wurde erfüllt!

Die gute Nachricht: Das Gericht ist wirklich einfach in der Herstellung. Zuerst kocht ihr einen halben Liter Suppe auf und lasst anschließend den Quinoa auf kleiner Stufe, ca. 10 Minuten zugedeckt köcheln. Warum Suppe? Ich finde es wird einfach schmackhafter und ist mittlerweile zu meinem Geheimtipp geworden. Optional könnt ihr natürlich auch Wasser nehmen. Vergesst nicht den Quinoa nach der Kochzeit in einem Sieb abtropfen zu lassen.

Während der Quinoa vor sich hinkocht heißt es ran an den Paprika! Dafür am besten 3 Liter Wasser im Wasserkocher vorkochen. Paprika am Strunk köpfen und vorsichtig aushöhlen. Um alles zu beschleunigen – immerhin habt ihr ein paar Paprika vor euch – könnt ihr noch einen weiteren Topf zur Hand nehmen. Die ausgehöhlten Paprika müssen jeweils 5 Minuten vorgekocht werden. 

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Um die Fülle vorzubereiten lasst ihr am besten die Bohnen erst einmal gut abtropfen. Währenddessen schneidet ihr die Jungzwiebeln in feine Ringe und gebt diese danach in eine große Schüssel. Ihr könnt euch auch für die Garnierung etwas vom Grünen zur Seite legen. Jetzt wird der Cheddar gerieben. Wenn ihr stolze Besitzer einer Küchenmaschine seid, empfiehlt es sich den Cheddar ca. eine halbe Stunde vorher einzufrieren. Das vereinfacht das Käse reiben. Gebt cirka die Hälfte vom Cheddar zum Jungzwiebel in die Schüssel. Der Quinoa sollte mittlerweile auch schon ausgekühlt sein. Dann rein damit in die Schüssel. Wenn ihr Koriander mögt, dann hackt diesen jetzt möglichst fein und mischt den Inhalt der Schüssel sorgfältig durch. 

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Alle Gewürze – Salz, Knoblauchpulver, Cayennepfeffer, Chilipulver und Kreuzkümmel – in einem Schälchen vermischen, über die Bohnenmischung streuen und nochmals gut durchmischen.

Jetzt könnt ihr die Paprika befüllen. Dabei müsst ihr nicht sparen. Achtet darauf den Inhalt auch etwas hineinzudrücken. Gut gefüllt ist schließlich gut gefüllt. 

Nehmt anschließend eine große Auflaufform, füllt 2 Tassen Wasser hinein und reiht die Paprika stabil nebeneinander auf. Bevor ihr die Form in den Backofen schiebt, bedeckt die Paprika sorgfältig mit Alufolie. Backt alles für ca. 30 Minuten bei 180° Umluft. Entfernt  danach die Alufolie und verteilt den restlichen Käse auf dem Paprika. Schiebt alles noch mal für weitere 10 Minuten ins Rohr.

Wenn ihr eine Sauce dazu machen wollt, ist jetzt der richtige Zeitpunkt um den Knoblauch in einer Presse zu zerdrücken und diesen mit Sauerrahm, Salz und Pfeffer zu verrühren.

Zum Garnieren bestreut ihr die fertigen Paprika mit dem zur Seite gestellten Grün der Jungzwiebeln.schlussbanner_manuelaimg_6590


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¡HOLA! MÉXICO PAPRIKA

Zutaten für 4-6 Personen

Für die Paprika

  • 10-12 Paprika
  • 2 Tassen Quinoa
  • 850g Kidneybohnen (Abtropfgewicht)
  • 6-8 Jungzwiebeln
  • 500g Cheddar
  • 1/2 Liter Suppe
  • 2 Teelöffel Knoblauchpulver
  • 1 Teelöffel Cayennepfeffer
  • 1/2 Teelöffel Chilipulver
  • 2 Teelöffel Cumin/Kreuzkümmel
  • 2 Teelöffel Salz
  • 20g frischer Koriander

Für die Sauce:

  • 1 Becher Sauerrahm
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Teelöffel Knoblauchpulver
  • Salz & Pfeffer

Vorbereitungszeit: 40min
Backzeit: 40min
Dauer: 1h 20min

Zubereitung

  1. Suppe erhitzen und Quinoa ca. 10 Minuten darin kochen lassen. Danach mit einem Sieb abseihen und zur Seite stellen
  2. Währenddessen einen Topf voll Wasser aufkochen lassen. Den Deckel der Paprika abschneiden und den Paprika aushöhlen. Paprika ca. 5 Minuten im kochenden Wasser vorkochen
  3. Bohnen abtropfen lassen
  4. Cheddar reiben
  5. Jungzwiebel in feine Ringe schneiden und den Koriander fein hacken
  6. Quinoa, Bohnen, Jungzwiebel, Koriander und die Hälfte des geriebenen Cheddars gut vermengen. Eventuell etwas vom Grün des Jungzwiebels für die Garnierung zur Seite stellen
  7. Alle Gewürze – Salz, Knoblauchpulver, Cayennepfeffer, Chilipulver und Kreuzkümmel – in einem Schälchen vermischen, über die Bohnenmischung streuen und gut vermengen
  8. 2 Tassen Wasser in eine große Auflaufform geben und die vorgekochten Paprika darin stabil aufreihen
  9. Paprika mit dem Quinoa-Bohnen-Gemisch füllen und mit einer Alufolie bedecken
  10. Auflaufform für 30 Minuten bei 180 Grad Umluft in den Backofen schieben
  11. Folie abnehmen und die Paprika mit dem restlichen geriebenen Cheddar bestreuen. Etwas salzen und pfeffern
  12. Alufolie abnehmen und alles für weitere 10 Minuten in den Backofen schieben
  13. Für die Sauce Knoblauch zerdrücken und mit Sauerrahm, Salz und Pfeffer vermengen
  14. Vor dem Servieren mit dem Jungzwiebel garnieren

 

 

Verfasst von

TWO FRIENDS EXPLORING THE WORLD OF FOOD.

11 Kommentare zu „¡Hola! México Paprika

    1. Liebe Luna! Schön immmer wieder von dir zu lesen. Trotz meiner anfängichen Skeptik Quinoa gegenüber muss ich echt sagen, dass ich diese Teile absolut lecka finde. Liebste Grüße, Manuela

  1. Ich kenne das Rezept mit Reis (anstatt Quinoa) ist auch lecker. Der Reis wächst in Europa (Po-Ebene) und muss nicht (wie Quinoa) von den Anden hierher trasportiert werden. LG Hartmut

    1. Lieber Hartmut! Ich freue mich immer wieder über deine Kommentare. Absolut richtig und trotz der Vielfalt die es bei uns gibt, die wir natürlich auch nutzen, ist es wirklich schön Neues zu probieren und zu experimentieren. Genau das, macht in der Küche richtig Spaß. Viele Rezepte sind auch Inspiriationen aus anderen Ländern und so bringt man in die eigene Küche den Zauber anderer Kulturen. Liebe Grüße und bis bald, Manuela

  2. Hey ihr Lieben, wir haben es gestern ausprobiert und es ist sehr lecker geworden. Ich habe roten Quinoa verwendet und Mais dazugegeben, was auch gut gepasst hat. Danke für die tollen Rezepte 😋

    1. Liebe Judi! Letztes Wochenende waren wir Campen und ich konnte wieder einmal genüsslich in deinem Blog stöbern. Ich liebe es wie du schreibst und finde die Themen die du aufgreift sehr mutig. Vielen Dank. Was das Größte für mich ist, ist wenn jemand ein Rezept nachkocht und dann auch noch Feedback gibt. Vielen, lieben DANK. Roten Quinoa kenne ich noch gar nicht. Ist dieser geschmacklich anders? An Mais hab ich auch schon gedacht und wenn du das jetzt schon für mich ausprobiert hast, ja dann muss ich ja quasi auch mal. Liebste Grüße, Manuela

      1. Liebe Manuela, ganz herzlichen Dank für dein Lob – das freut mich sehr sehr sehr, das zu hören 😊
        Euer Blog ist echt schön, super zu lesen und die Rezepte sehr lecker. Da koche ich gerne nach und gebe euch auch gerne Feedback!
        Ich könnt jetzt nicht sagen, dass der rote Quinoa anders schmeckt als der helle. Wir haben nur diese Packung genommen, weil wir nicht so eine große Menge brauchten. Mais passt super dazu, sehr fein alles zusammen. Freu mich auf weitere Rezepte von euch – und werde auch mal die älteren Beiträge ansehen (als eher ideenarme Köchin tut mir das gut!). Lg Judi

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