Mit GU in einem Tag um die Welt: Frühstück in den USA

[Werbung] Ich darf euch heute ein neues Projekt vorstellen, das Manuela und mir große Freude bereitet. Vor kurzem durften wir uns aus der neuen GU-Kollektion Kochbücher aussuchen und stießen auf „Voll fett kochen“ von Pia Westermann. Es war Liebe auf den ersten Blick. Hier dreht sich alles um das Thema Soulfood. Denn manchmal muss es der große Eisbecher mit Schlag und Kirsche sein, oder der Double-Cheeseburger – pure Lust am Genuss eben. Und ganz ehrlich – das ist auch voll ok. Hin und wieder braucht man verboten Gutes…

„Voll fett kochen“ ist nach den Tagesmahlzeiten gegliedert. Also Frühstück, Mittagessen, Nachmittagsjause und Abendessen (plus nächtliches Küchendate). Die Rezepte sind inspiriert von den Ländern der Welt und lassen uns vom fernen China über das sonnige Mexiko bis hin ins benachbarte Deutschland reisen. Für uns ein Grund, eine kulinarische Reise anzutreten. In den kommenden Monaten dürfen wir euch um die Welt entführen. Denn wer behauptet, dass man an einem Tag nicht um die Welt reisen kann, der irrt. WIR schaffen das! 

Ich darf unsere neue Reihe „Mit GU in einem Tag um die Welt“ mit der wichtigsten Mahlzeit des Tages starten – dem Frühstück. Dafür packen wir unsere Koffer und begeben uns nach Amerika. Dem Land des sündigen Soulfoods und der verboten guten Leckereien. Da darf es zum Frühstück ruhig schon etwas üppiger zugehen. Wie zum Beispiel mit einem „Toast Benedict mit Roastbeef“. Ich sage nur: Good Morning and enjoy your breakfast!

Toast Benedict

Zutaten für 2 Personen
  • 4 dicke Scheiben Toast oder Weißbrot
  • 5 Esslöffel Weißweinessig
  • 2 sehr frische Eier (Größe M)
  • 2 EL Kresse oder Sprossen
  • Butter (zum Bestreichen des Toasts)
  • 4-6 Scheiben Roastbeef-Aufschnitt (je nach Belieben)

Sauce Hollandaise:

  • 125 Gramm Butter
  • 2 Eigelb (Größe M)
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz und schwarzer Pfeffer

Dauer: 25 min


Zubereitung

Ich persönlich lege mir vorab gerne alles zurecht, um später wertvolle Zeit zu sparen. Daher beginne ich damit, die Kresse mit einer Gartenschere vom Beet abzuschneiden, kurz abzubrausen und dann mit einem Stück Küchenrolle abzutupfen. Stellt nun die Kresse beiseite, ihr werdet sie erst am Ende wieder benötigen. Wer kein so großer Fan von Kresse ist, kann stattdessen auch Sprossen nehmen. Außerdem könnt ihr bereits die Butter zum Bestreichen des Toasts herausstellen, damit sie beim Finale schon auf Zimmertemperatur erwärmt ist. 

Dieses Rezept hat zwei kleine Stolperfallen – zum Einen die Sauce Hollandaise und zum anderen die pochierten Eier. Doch keine Sorge, das gehen wir gemeinsam an. Denn wie in den meisten Fällen, sind die als schwierig verschrienen Dinge mit einigen kleinen Tricks und etwas Übung leicht zu bewältigen. 

Toast Benedict

Starten wir mit der Sauce Hollandaise. Beginnt zuerst damit die Butter zu zerlassen. Nehmt euch jetzt eine Schüssel und achtet darauf, dass sie hitzefest ist – sie kommt nachher nämlich in kochendes Wasser! Verrührt in dieser Schüssel die Eigelbe mit zwei Esslöffel Wasser. Nehmt euch jetzt einen passenden Topf (also wo die Schüssel reinpasst) und erhitzt gerade so viel Wasser, dass die Schüssel den Boden des Topfes nicht berührt. Schlagt die Eier über dem Wasserbad mit einem Schneebesen auf. Die zerlassene Butter erst tröpfchen-, dann esslöffelweise unterschlagen. Es dauert etwas, aber dafür entsteht eine schöne Sauce! Zu guter Letzt die Sauce mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen und warm stellen. 

So – die erste Challenge ist hiermit bewältigt. Und keine Panik, wenn die Sauce Hollandaise etwas grisslig wird; das passiert häufig. In diesem Fall einfach ein bis zwei Teelöffel eiskaltes Wasser zugeben und die Masse nochmals kräftig schlagen. Dann klappt das schon! Für die Langschläfer unter euch, die in der Früh nicht ewig in der Küche stehen wollen, gibt es eine Alternative: einfach eine fertige Sauce Hollandaise kaufen.

Nun wird es Zeit, das Wasser für die Eier aufzustellen. Kocht circa 1,5 Liter mit fünf Esslöffel Weißweinessig. Jetzt wäre auch ein guter Moment, den Toaster anzuwerfen, damit der Toast goldbraun und warm auf dem Teller landet. 

Toast Benedict

Stellen wir uns den pochierten Eiern. Ich weiche hierbei etwas von der herkömmlichen Variante ab, da diese oft Schwierigkeiten bereitet. Und ganz ehrlich – mit dieser Methode geht’s einfacher von der Hand: Jedes der Eier muss an beiden (spitzen) Enden mit einer dünnen Nadel durchstochen werden. Lasst die Eier mit Hilfe eines großen Löffels in das siedende Wasser gleiten und zählt langsam bis 10, bevor ihr sie wieder herausnehmt. Dreht den Herd nun ab. Schlagt ein Ei nach dem anderen auf und lasst sie nacheinander sanft zurück ins Wasser gleiten. Mehr als zwei Eier haben aber keinen Platz im Topf, sonst kommt nur eine große Eier-Masse heraus (die ja niemand will). Jetzt muss es schnell gehen. Zieht die Eiweiße sofort mit einem Löffel über die Eigelbe und pochiert die Eier für 3-4 Minuten – je nach gewünschter Konsistenz – bevor ihr sie mit einer Schaumkelle herausnehmt und abtropfen lasst. 

Jetzt kommen wir zum Finale. Bestreicht den Toast mit Butter und belegt ihn mit dem Roastbeef. Ich habe das Rezept so abgewandelt, dass ich das Ganze noch mit einer zweiten Scheibe Toast toppe, die ebenfalls wieder mit Roastbeef belegt wird. Doppelt hält eben besser 😉 Obenauf kommt jetzt das pochierte Ei. Zum Abschluss wird das Ganze noch mit der warmen Sauce Hollandaise und Kresse garniert. 

So kann man genüsslich in den Tag starten! 

Toast Benedict

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TOAST BENEDICT MIT ROASTBEEF

Zutaten für 2 Personen

  • 4 dicke Scheiben Toast oder Weißbrot
  • 5 Esslöffel Weißweinessig
  • 2 sehr frische Eier (Größe M)
  • 2 EL Kresse oder Sprossen
  • Butter (zum Bestreichen des Toasts)
  • 4-6 Scheiben Roastbeef-Aufschnitt (je nach Belieben)

Sauce Hollandaise:

  • 125 Gramm Butter
  • 2 Eigelb (Größe M)
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz und schwarzer Pfeffer

Dauer: 25min

Zubereitung

  1. Die Kresse vom Beet abschneiden, abbrausen, abtupfen und auf die Seite stellen. 
  2. Für die Sauce Hollandaise die Butter zerlassen.
  3. Die Eigelbe mit 2 Esslöffel Wasser in einer hitzefesten Schüssel verrühren. 
  4. Mit einem Schneebesen die Eier über einem Wasserbad aufschlagen. 
  5. Dann die Butter erst tröpfchen-, später esslöffelweise unterheben und ebenfalls aufschlagen. 
  6. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen und zugedeckt warm stellen. 
  7. 1,5 Liter Wasser mit 5 Esslöffel Weißweinessig aufkochen. 
  8. Toast goldbraun toasten. 
  9. An beiden Enden der Eier jeweils ein kleines Loch stechen und sie dann in das kochende Wasser gleiten lassen. 
  10. Langsam bis 10 zählen und die Eier dann wieder aus dem Wasser rausnehmen und den Herd abschalten. 
  11. Die Eier einzeln über dem Wasser aufschlagen und ins Essigwasser gleiten lassen. 
  12. Die Eiweiße sofort mit dem Löffel über die Eigelbe ziehen. 
  13. Die Eier bei kleiner Hitze ca. 3-4 Minuten pochieren und sie dann mit einer Schaumkelle vorsichtig aus dem Wasser herausnehmen und abtropfen lassen. 
  14. Das getoastete Brot mit Butter bestreichen und mit dem Roastbeef belegen. Mit einer zweiten Toastscheibe und Roastbeef belegen und dann mit einem pochierten Ei toppen. 
  15. Den Toast mit Sauce Hollandaise bedecken und zum Abschluss mit der frischen Kresse (oder den Sprossen) garnieren. 

Wir danken dem GU Verlag für die kostenlose zur Verfügung Stellung des Buches „Voll fett kochen“ von Pia Westermann.

We thank GU press for the book „Voll fett kochen“ by Pia Westermann, which was sent to us for free. 


 

Verfasst von

TWO FRIENDS EXPLORING THE WORLD OF FOOD.

16 Kommentare zu „Mit GU in einem Tag um die Welt: Frühstück in den USA

  1. Eine großartige Idee!!! Und nach Eurer ersten Station warten wir schon ungeduldig auf die nächsten Etappen! Ein wunderbares Rezept, nostalgisch, romantisch und absolut rund!

    „Voll fett kochen“ steht bereits auf unserer Weihnachtswunschliste! Aber trotzdem werden wir Euren Stationen folgen und sind schon neugierig auf Eure Tipps und Varianten.

  2. Einen Food-Blog zu lesen, während man morgens gemütlich im Bett liegt, einem aber schon der Magen knurrt ist keine gute Idee. Das sieht SO lecker aus!
    Wer um alles in der Welt kann sich derart disziplinieren, eine strenge Diät zu machen? Dann lieber mehr Sport und trotzdem Soulfood 😉

    1. Liebe Katinka – das ist so ein entzückender Kommentar von dir! Vielen vielen Dank!!! (Es war auch wirklich lecker, muss ich gestehen ;)). Und wir finden auch – Soulfood geht vor! Alles Liebe!

    1. Thanks for your sweet comment! We have decided to post all our recipes on English too, but we’ll need a bit more time to translate our older ones. In the meantime you can check-out out newer recipes, they’re all translated 🙂 Greetings!

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